Ein Abend für die Bühne – und für Berlin

Auf Einladung des Deutschen Bühnenvereins, der Komischen Oper Berlin, des Renaissance-Theaters und der Vagantenbühne war ich gestern im Übergangsquartier der Komischen Oper im Schillertheater. Allen drei Bühnen war es ein Anliegen, ihre Bedeutung für Berlin hervorzuheben - sei es als touristische Anziehungspunkte, die Geld in die klammen Stadtkassen spülen, oder als gesellschaftliche Ankerpunkte für sozialen Austausch.

Gestern abend wurde auch die Besonderheit der vielen Berliner Kulturinstitutionen spürbar: Diese Häuser sind viel mehr als Bühnen – sie sind Orte voller Leidenschaft, Kreativität und Mut.

Im gemeinsamen Austausch ging es um Ideen, Herausforderungen und die Frage, warum gerade das (Musik-)Theater Menschen verbindet wie kaum ein anderer Ort. Als Charlottenburger Politiker freue ich mich natürlich über die kulturelle Stärkung der City West durch die Komische Oper im Übergangsquartier des Schillertheaters. Der Blick hinter die Kulissen hat aber auch gezeigt, wie dringend die Komische Oper ihren eigentlichen Standort in der Behrenstraße braucht.

Theater ist Herzschlag dieser Stadt. Danke für den offenen Austausch – ich nehme viel mit in die weitere parlamentarische Arbeit.