INSEL-Konferenz "Die INSEL unter Druck? Bauvorhaben und ihre Folgen"
Die Mensa der Mierendorff-Grundschule war heute mittag richtig voll. Kein Wunder, denn auf unserer INSEL steht in den nächsten Jahren viel an, z. B. die geplante Tram zur Jungfernheide, der Neubau der Rudolf-Wissell-Brücke, die Reaktivierung und Erweiterung der Siemensbahn, einige Wohnungsneubauprojekte sowie die Arbeiten an der Uferbefestigung der Spree und die Umbauten am Kraftwerk. Vieles davon wird mit Belastungen für die Bewohnerinnen und Bewohner verbunden sein - insbesondere mit Lärm, Dreck, zugestauten oder versperrten Straßen.
Bereits der Ersatzneubau von Westendbrücke und Ringbahnbrücke, verbunden mit den Spureneinschränkungen auf der A100, führen seit Frühjahr 2025 regelmäßig zu einem überlasteten Tegeler Weg.
Die Insel-Konferenz hatte das Ziel, die unterschiedlichen Akteure - Politik, Verwaltung, Bauherren, Anwohnerschaft - an einen Tisch zu bringen.
Ich habe heute viele gute Gespräche geführt, manche kritisch, alle hilfreich. Was ich mitnehme: Die Menschen hier wollen wissen, was wann passiert. Und sie wollen mitreden, völlig zu Recht.
Danke an alle, die die Konferenz organisiert haben, und an alle, die gekommen sind. Ich nehme die Anliegen mit ins Abgeordnetenhaus und bleibe dran.