Heute ist Tag der Buchliebhaber! (Was es nicht alles gibt...)
Ein inoffizieller Ehrentag für alle, die Bücher und Lesen lieben.Ein guter Anlass, wieder einmal an die Stadtteilbibliotheken Berlins zu erinnern. Zum Beispiel die Stadtteilbibliothek bei mir am Halemweg. Sie ist eine der kleineren Bibliotheken Berlins. Aber ihre Größe sagt nichts über ihre Wichtigkeit aus. Gerade hier für den Kiez ist sie sehr wertvoll: zum Lesen, Lernen, Entdecken und Zusammenkommen. Hier gibt es nicht nur Bücher zum Ausleihen, sondern jede Menge Angebote, die Lust auf Geschichten und das gemeinsame Lesen machen. Ich freue mich, dass hier insbesondere unsere Jüngsten oft im Mittelpunkt stehen.
Bei der „Offenen Geschichtenzeit“ wird regelmäßig vorgelesen, die „Kuscheltierübernachtung“ ist ein besonderes Wochenend-Abenteuer für die flauschigen Freunde der kleinen Bibliotheksbesucher und gemeinsam mit dem Familienzentrum Jungfernheide gibt es einmal im Monat „Waffeln und Bilderbuchkino“.
Solche Angebote zeigen, wie wichtig Stadtteilbibliotheken für einen Kiez sind: Sie schaffen niedrigschwellige Zugänge zu Bildung und Kultur und können schon bei den Kleinsten die Freude an Büchern und am Lesen wecken.
Deshalb dürfen wir bei Bibliotheken nicht nur auf Ausleihzahlen oder Haushaltsmittel schauen. Wir müssen auch sehen, was sie für ein Quartier bedeuten. Denn ein Buch in der Hand, eine vorgelesene Geschichte und ein Ort, an dem Kinder neugierig sein dürfen, sind vielleicht kleine Dinge – aber sie können einen großen Unterschied machen. Denn Lesen ist keine Nebensache. Es ist eine Investition in Bildung, in Teilhabe und in unsere Gesellschaft!